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  • /Beckenboden-Training für eine kräftige und elastische Muskulatur

Der Beckenboden

Beim Beckenboden handelt es sich um die Muskulatur, die das knöcherne Becken in mehreren Schichten von unten her begrenzt. Im Idealfall ist diese Muskulatur kräftig und elastisch! So wird bei Belastung (husten, niesen, schnäuzen, hüpfen, ...) Harn und Stuhl gehalten und die Bauch- und Beckenorgane bleiben an ihrer Position.

Viele Menschen - ca. 1 Million in Österreich - leiden an unfreiwilligem Harn- oder Stuhlverlust. Leider ist das immer noch ein großes Tabuthema. Viele Betroffene schweigen über ihr Problem obwohl ihre Lebensqualität dadurch sehr beeinträchtigt ist. Dabei kann Physiotherapie hier häufig und schnell helfen!

Besonders in Zeiten hormoneller Umstellungen (Schwangerschaft, Wechseljahre) und natürlich durch eine Geburt wird der Beckenboden oft geschwächt. Hier ist ein gezieltes Beckenbodentraining sehr wichtig!

Gynäkologische Beschwerdebilder:

  • Beckenbodenschwäche
  • Senkungsbeschwerden (z. B. Blasen- oder Gebärmuttersenkung)
  • Inkontinenz
  • Rückbildung nach der Geburt
  • Rectusdiastase
  • Verletzungen im Bereich des Beckenbodens
  • schmerzhafte Verspannungen des Beckenbodens
  • nach gynäkologischen Operationen

Urologische Beschwerdebilder:

  • Harninkontinenz
  • Funktionsstörungen der Blase
  • häufiges Dranggefühl
  • nach urologischen Operationen

Proktologische Beschwerdebilder:

  • Stuhlinkontinenz
  • Windinkontinenz
  • Funktionsstörungen des Darms (z. B. Verstopfung)
  • Darmsenkung (Rektozele)
  • nach proktologischen Operationen

Rückbildung

Während der Schwangerschaft finden viele Veränderungen im weiblichen Körper statt. Bänder, Gewebe und Muskeln werden gedehnt, die Gebärmutter vergrößert sich, die Haut wird weicher und elastischer. Die ersten Rückbildungsprozesse starten schon unmittelbar nach der Geburt. Der gesamte Prozess dauert jedoch lange. Mit sanfter Rückbildungsgymnastik unterstützen Sie Ihren Körper bei dieser Arbeit. Begonnen werden kann schon sehr bald nach der Geburt mit Wahrnehmungsübungen, Verhaltensschulung (richtiges Aufsetzen, Stehen und Tragen,...) und leichtem Anspannen und Loslassen. Nach 6-8 Wochen beginnt dann das eigentliche Training. Zu spät ist es jedoch nie dafür!

Ziel der Rückbildungsgymnastik:

  • Training des Beckenbodens
  • Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskeln
  • Vorbeugung von Senkungen und Inkontinenz
  • Haltungsverbesserung
  • Erlernen von Entspannungsübungen
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